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Projekttitel:
"Die InfoFARM als Plattform für Berufe im grünen Bereich
und dem Ernährungssektor" |
Projektuntertitel:
„Multimediale Selbstlernmodule für Gärtner und Floristen"
Erprobung einer bundeslandübergreifenden Unterrichtskonzeption und -kooperation
sowie die Evaluation der Ergebnisse an beruflichen Schulen |
Angaben zur Projektschule:
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Schule |
Berufliches Schulzentrum Wurzen / Sachsen |
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Schultyp |
Berufsschule, Berufsförderschule |
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Ausbildungsberufe |
Gärtner und Florist, Gartenbaufachwerker, Landwirtschaftsfachwerker |
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Unterrichtsfächer |
Pflanzenkenntnisse, Gestaltungslehre, Geschäftskunde, Pflanzenschutz, Pflanzenernährung und Düngung, Gartenbautechnik, Spezielle Fachkunde Obstbau, Gemüsebau und Baumschule, Fachkunde Gartenbau, Fachkunde
Landwirtschaft |
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Ausbildungsstufe |
1. bis 3. Lehrjahr |
Projektleitung:
beteiligte Fachlehrer: |
Heidi Kirschke |
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Reinhard Busch |
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Kurt Müller |
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Volker Quittschorr |
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Heidi Tannhäuser |
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Beatrice Pohl |
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Marion Rutsch |
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Christiane Jäckel |
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Karl-Heinz Mitschke |
Projektpartner:
Projektpaten und Sponsoren:
Auch im 2. Jahr von InfoSCHUL II wurde das Projekt von den Firmen BTS Bürotechnik Großbothen und IBST Softtronic Torgau technisch betreut.
Als Sponsoren gelang es die Firmen Microsoft mit einem Partnerschulvertrag, IBST Softtronic Torgau mit Hardwarespenden, BTS Bürotechnik Großbothen mit kostengünstiger Netzbetreuung und den Förderverein des Fachbereiches
Agrarwirtschaft, Ernährung und Hauswirtschaft am BSZ Wurzen zur fachlichen Unterstützung zu gewinnen.
Weitere Projektpaten fanden wir im Bundessortenamt Obst - Prüfstelle Wurzen, der Obstland AG Dürrweitzschen und dem Gemüsebaubetrieb Linke-Hof eine kompetente fachliche Unterstützung.
Zielsetzung/Projektidee:
Anhand von multimedialen Lerneinheiten für die Berufe Gärtner und Florist soll untersucht werden, wie sich die neuen Medien als Selbstlernmodule im Unterricht einsetzen und nutzen lassen.
Dabei sollen nachnutzbare Konzepte entstehen, die eine bundeslandübergreifende Unterrichtskooperation im grünen Bereich ermöglichen. Die Evaluation der Ergebnisse wird auf der „InfoFARM", der gemeinsamen Informationsplattform für grüne
Berufe einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sein.
Folgende Projektaktivitäten und Schwerpunkte standen während einzelnen Projektphasen im Vordergrund:
Projektverlauf:
Der Projektverbund von 13 Bildungseinrichtungen umfasste diesmal bereits 11 Bundesländer. Dies war in jedem Fall ein Zugewinn. Dennoch bedeutete die Erweiterung auf 11 Bundesländer nicht automatisch das 11fache an
Zugewinn. Einige Partner waren ja das erste Mal dabei und beanspruchten unsere Hilfe, andere waren bereits mehrfach im InfoSCHUL "Boot" und standen für die "Neuen" unterstützend bereit.
Durch die Schaffung einzelner Projektunterthemen für die beteiligten Schulen, war es auch in dieser Projektphase möglich, eigenständig und eigenverantwortlich im Sinne des Gesamtprojektes zu arbeiten.
Am BSZ Wurzen wurde in diesem Jahr erstmalig auch die Berufliche Förderschule (BFÖS) in den Projektablauf integriert. Neben Gärtnern und Floristen waren somit die Gartenbaufachwerker und Landwirtschaftsfachwerker mit
eigenen Ideen beteiligt.
Gerade dadurch hat sich gezeigt, dass sich neue Medien in allen Bereichen der beruflichen Bildung einsetzen und nutzen lassen.
Der nachfolgend dargestellte Projektverlauf soll die wichtigsten Phasen der Projektarbeit von InfoSCHUL II/2 am BSZ Wurzen dokumentieren.
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02. April 2001 |
Antragstellung für InfoSCHUL-II |
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01. August 2001 |
Start der neuen Fördermaßnahme InfoSCHUl-II / 2. Jahr Das BSZ Wurzen ist als Verbundpartner der InfoFARM wieder dabei!! |
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08. August 2001 |
Konferenz des Fachbereiches Agrarwirtschaft - Informationen zur aktuellen Projektphase InfoSCHUL II/2 und Gewinnung neuer Kollegen für die Projektarbeit |
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09. August 2001 |
Beginn des Schuljahres 2001/2002 in Sachsen |
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20. - 22. August 2001 |
Projektleiter bei Delphi - Fortbildung (Teil I) |
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24. August 2001 |
Einrichten der InfoSCHUL - II/2 Info-Ecke im Schulhaus am Domplatz 7 |
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04. / 05. September 2001 |
Kick-Off Meeting für InfoSCHUL-II/2 in Leipzig-Markleeeberg |
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15. September 2001 |
InfoSCHUL - Fachexkursion der Floristen zur BUGA Potsdam 2001 |
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19. - 21. September 2001 |
Projektleiter bei Delphi - Fortbildung (Teil II) |
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24. September 2001 |
Antragstellung zur Initiative D21-Allianz-InfoSCHUL |
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04. / 05. Oktober 2001 |
Verbund-Kick-Off-Meeting in Regensburg |
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20. Oktober 2001 |
InfoFARM-Projekt in Bayern 3 vorgestellt |
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23. Oktober 2001 |
Teilnahme des Projektleiters am Workshop zum Sächsischen Wettbewerbe "Agenda21" in Trebsen/Muldentalkreis |
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26. Oktober 2001 |
Teilnahme des BSZ Wurzen (Frau Tannhäuser) an der DSD - Lehrerfort bildungsveranstaltung zur Agenda21 in Köln |
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Pressebericht der Leipziger Volkszeitung über InfoSCHUL/InfoFARM Projekt am BSZ Wurzen |
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11. November 2001 |
Lehrerfortbildungsveranstaltung "Digitale Fotografie" mit der Firma Olympus in Merbitz (Teilnehmer: Frau Pohl, Herr Busch, Herr A. Müller) |
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16. / 17. November 2001 |
BSZ Wurzen mit InfoSCHUL/InfoFARM-Projekt auf der agritechnica Hannover (Standbetreuung durch Frau
Tannhäuser und Herrn A. Müller) |
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17. November 2001 |
HURRA!! Allianz sponsert 20 gebrauchte Notebooks für Projekt mit Fachwerkern am BSZ Wurzen |
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07. / 08. Dezember |
Gedankenaustausch zur neuen Struktur der InfoFARM-Plattform unter Nutzung eines Content Managementsystems (Herr Janka, Herr Drangmeister, Herr A. Müller) |
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18. Dezember 2001 |
Übergabe der Notebooks im Rahmen der Initiative D21-Allianz-InfoSCHUL |
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11. / 12. Januar 2002 |
Erfahrungsaustauschtreffen der Verbundpartner im Rahmen der "Internationalen Grünen Woche" in Berlin |
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04. Januar 2002 |
Pressebericht der Leipziger Volkszeitung zum D21-Projekt "Neue Medien in der Werkerausbildung" |
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14. Januar 2002 |
Workshop anläßlich der IGW 2002 in Berlin "InfoFARM:
Eine pädagogische Idee setzt sich durch!" |
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30. / 31. Januar 2002 |
InfoSCHUL - Erfahrungsaustauschtreffen in Hamburg - Bergedorf |
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18. - 20. Februar 2002 |
Projektleiter bei Delphi - Fortbildung (Teil III) |
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01. März 2002 |
Erfahrungsaustauschtreffen in Göttingen |
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01. / 02. März 2002 |
InfoFARM bei Agrarcomputertagen Göttingen dabei - Standbetreuung u.a. durch BSZ Wurzen |
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03. März 2002 |
Anleitung für InfoFARM - CMS erstellt |
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13. / 14. März 2002 |
Teilnahme des Projektleiters an den Hochschultagen in Köln
Thema: "Lernfelder in der agrarwirtschaftlichen Ausbildung" |
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10. April 2002 |
Lernspiel zur Schafhaltung für Projektpartner in Merbitz erstellt |
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05. Mai 2002 |
InfoSCHUL - Erfahrungsbericht für B&B Agrar erscheint im Juni |
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14./15. Mai 2002 |
Schulung Wireless LAN |
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10. / 11. Juni 2002 |
InfoSCHUL Erfahrungsaustauschtreffen in Augsburg |
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19. / 20. Juni 2002 |
Administrator Schulung INIS 4.0, Digital Video Editing DV.now AV, Aobe Premiere |
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21. / 22. Juni 2002 |
Erfahrungsaustauschtreffen der Verbundpartner in Fulda |
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31. Juli 2002 |
Projektabschluss InfoSCHUL II/2 |
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01. August 2002 |
Übergabe der Teilnahmeurkunden InfoSCHUL II/2 an die beteiligten Schüler und Lehrer |
Projektergebnisse:
Informationsrecherchen mit der InfoFARM als Plattform für den grünen Bereich
Der gemeinsame Auf- und Ausbau der Informations- und Bildungsplattform "InfoFARM" durch den Gesamtverbund, lies auch bei den beteiligten Schülern und Lehrern des BSZ Wurzen die
Erkenntnis reifen, dass es für Unterrichtsprozess unheimlich wertvoll ist, fachliche Informationen zeitsparend und zielorientiert nutzen zu können.
Für aktuelle Informationsrecherchen im Fachunterricht ist die InfoFARM eine zuverlässige Plattform mit einem hohen Grad an pädagogischer Verwertbarkeit der Inhalte. Die Nutzbarkeit dieser Plattform im Unterricht wurde
sowohl durch die vielfältigen fachlichen Informationsrecherchen als auch durch die eigene Bereitstellung von Informationsmaterial ausgiebig getestet.
Wichtigste Erkenntnis für Auszubildende und Fachlehrer war die Feststellung, dass eine "Grüne Bildungs- und Informationsplattform" nur dann Sinn macht, wenn ausreichend Inhalte bereitstehen, die auch zuverlässig und aktuell sind. Von den
Möglichkeiten, selbst Inhalte in das Portal einzustellen und dabei eigenständig und eigenverantwortlich zum Aufbau der InfoFARM, auch außerhalb der Berufsschule, beizutragen, waren viele Auszubildende begeistert.
Fazit:
Mit dieser Informations- und Bildungsplattform lassen sich verschiedene methodisch-didaktische Modellierungen des Unterrichtes unter Einbeziehung diverser Medien realisieren.
Erprobung von Selbstlernmodulen des BBZ Regensburg und des BSZ Wurzen
Neue Unterrichtsformen durch multimediale Selbstlernmodule setzen sowohl an Auszubildende als auch
an die Lehrkräfte erhöhte Ansprüche. So gilt es alle Beteiligten in die Planung, das Mitgestalten und Auswerten der Lerneinheiten mit einzubeziehen. Wir nutzten während unserer Projektarbeit häufig die Teamarbeit, bei der 3-4 Auszubildende
jeweils im Team ein konkrete Lernsituation zu bewältigen hatte..
Im Unterricht der Floristen kamen z.B. Blütenkalender zum Einsatz, die durch das jeweilige Team selbständig zu erarbeiten waren und dann jeweils den anderen
Teams präsentiert wurden. Diese unterrichtliche Projektarbeit stand dabei ganz im Zeichen des selbständigen themenorientierten Lernens verschiedener Pflanzenmerkmale unter Zuhilfenahme verschiedener Informationsmedien (Fachbücher,
Internet).
Die entstandenen Blütenkalender werden im Unterricht der anderen Lehrjahre genutzt bzw. können sie durch Bilddokumentationen erweitert werden.
Die themenbezogenen Lernmodule des Staatlichen Berufsbildungszentrums Regensburg fanden im Unterricht sehr guten Anklang. Einerseits lässt sich mit diesen Modulen eine andere
Lernform organisieren und andererseits bieten die multimedialen Lerneinheiten gleichzeitig eine effektive Auswertung und Fehleranalyse. Gerade die Möglichkeit, diese Lernmodule auch außerhalb der Unterrichtszeiten nutzen zu können, stand
bei den auszubildenden hoch im Kurs.
Im Bereich Gartenbau wurde in den 3 Fachsparten (Baumschule, Gemüsebau und Obstbau) zielgerichtet an den begonnenen virtuellen Lernmodulen weitergearbeitet. So konnten die Baumschüler ihren "Baumschulkatalog", die
Gemüsebauer die "Krankheiten und Schädlinge" und die Obstbauer den "Obstsortenkatalog" ergänzen und
überarbeiten. Obwohl der "Baumschulkatalog" noch nicht präsentationsreif ist, war auch hier durch Schüler und Lehrer zu hören: "Es hat Spaß gemacht.", "So könnte der Unterricht häufiger stattfinden" oder "Selbständiges Arbeiten motiviert".
Im Rahmen eines Ideenwettbewerbes "D21-Allianz-InfoSCHUL" konnten wir im laufenden Projektjahr erstmalig auch die Berufliche Förderschule in das InfoSCHUL Konzept einbinden. Unter dem Thema "Neue Medien in der
Werkerausbildung" haben wir versucht, ebenfalls Ansätze von Selbstlerneinheiten für diese Berufsgruppe zu modellieren.
Zu unserem Erstaunen, gab es zwischen den einzelnen Berufsgruppen Gärtner, Florist und Werker keine Unterschiede, was die Motivation und den persönlichen Einsatz betraf. So entstanden für die Gartenbaufachwerker und die
Landwirtschaftsfachwerker themenbezogene Datensammlungen "Zierpflanzen" und "Ackerunkräuter", die im Unterricht sehr nützliche (anschauliche) Lerndienste leisten. Dabei lassen sich diese Datensammlungen beliebig ergänzen und somit ständig
evaluieren.
Darüber hinaus wurden weitere Lernmodule im Unterricht eingesetzt. So u.a.:
Fazit:
Selbstlernmodule lassen sich in allen Berufsgruppen einsetzen. Sie bereichern den Unterricht, weil sie das individuelle Lernverhalten der Auszubildenden berücksichtigen und mit entsprechenden Lernaufgaben eine konkrete Lernzielkontrolle
ermöglichen. Sie motivieren die Schüler sowohl bei der eigenen Nutzung als auch bei der Modifizierung der Module. Die Arbeit in Lernteams hat zur Stärkung des Sozialverhaltens der Schüler beigetragen. Auch die Lehrerrolle ist eine andere.
Das reicht vom weitgehend moderierenden Charakter bis hin zu beratenden und sozialen Funktionen.
Dokumentation des Projektes sowie Öffentlichkeitsarbeit
Auf den Internetseiten des BSZ Wurzen wurde die gesamte Projektarbeit dokumentiert. Ebenso nutzten wir zahlreiche schulische, regionale und überregionale Veranstaltungen, um unser Projekt und die Projektergebnisse
vorzustellen.
Sowohl Elternversammlungen zu Beginn des Schuljahres als auch Lehrerkonferenzen wurden genutzt, um das Projekt einem breiten Publikum und dem Lehrerkollegium vorzustellen.
Höhepunkte der öffentlichen Präsentationen waren neben der agritechnica 2001 in Hannover (Europas größte Landtechnikmesse), die
Internationale Grüne Woche 2002 in Berlin und die AgrarComputertage 2002 in Göttingen. Hier konnten wir als Aussteller! mittels eigenen
Informationsständen bzw. auf Workshops zeigen, was sich seit einigen Jahren auf und mit der InfoFARM entwickelt hat.
Zudem hatte jeder Projektteilnehmer die Möglichkeit, mit Fachkollegen in Gespräch zu kommen und auch den eigenen Projektbeitrag vorzustellen.
Mit Hilfe der lokalen Presse (Leipziger Volkszeitung) war es uns möglich, Aufmerksamkeit auch in den Ausbildungsbetrieben und den öffentlichen Haushalten zu erzielen.
Sehr wichtig für den Erfahrungsaustausch waren für uns die Verbundtreffen des InfoFARM Teams sowie die InfoSCHUL Treffen. Diese Treffen haben den Anwesenden gezeigt, wie sich eine gute Teamatmosphäre sehr positiv auf die gesamte
Projektarbeit auswirken kann.
Hier gelang es, nicht nur die neuen Verbundpartner im Geist von InfoSCHUL zu integrieren, sondern sich in konstruktiven Diskussionen auch einer partnerschaftlichen und verantwortungsbewussten Teamarbeit bewusst zu werden. So entwickelten wir gemeinsam mit unserem Verbundpartner aus Merbitz ein "Lernspiel zur Schafhaltung".
An einigen InfoSCHUL Erfahrungsaustauschtreffen nahmen auch mehrere neue Kollegen und Kolleginnen sowie Auszubildende des BSZ Wurzen teil, um sich einen Eindruck und Einblick in das "Gesamtwerk" InfoSCHUL zu verschaffen. Einhellige Meinung
der Beteiligten: "InfoSCHUL ist eine sinnvolle und sich lohnende Maßnahme, um sich mit neuen Medien im Unterricht zu befassen."
Im Rahmen einer Fachexkursion nutzten wir die Möglichkeit zum Besuch der Bundesgartenschau in Potsdam mit Floristinnen aller Lehrjahre. Dabei stand die Datenerfassung (Bild- und Textbeschreibung) verschiedener Pflanzen für
die Projektarbeit im Vordergrund.
Ein Workshop "Digitale Bildbearbeitung" in Merbitz (Sachsen-Anhalt) wurde durch 3 Kollegen genutzt, um sich Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit Digitalfotografien und deren Bearbeitung anzueignen.
Ein weiterer
Höhepunkt unserer Projektarbeit und deren Wertschätzung war ein Erfahrungsbericht für die Fachzeitschrift B&B Agrar.
Fazit:
Nichts ist wichtiger als
als klappern, denn es
gehört zum Handwerk. Wir können einschätzen, dass jede Präsentation unseres Projektes und jeder Bericht über unser Projekt immer wieder dazu führte, dass sich Auszubildende und Lehrer noch motivierter und engagierter im Projekt verankerten.
Hoche Wertschätzung für die aktive Arbeit gab es nicht nur von einem breiten Fachpublikum sondern auch aus dem unmittelbaren Umfeld durch Betriebe, Eltern, Kammern u.a.
Wir fühlen uns dadurch in der Annahme gestärkt, unsre Arbeit hat sich gelohnt.
Schlussgedanken:
Nach 3 Jahren InfoSCHUL geht für uns eine erfolgreiche Projektarbeit zu Ende. Eine Zeit, in der wir sehr viel Neues hinsichtlich des Einsatzes neuer Medien in der Agrarwirtschaftlichen Ausbildung kennen gelernt und
ausprobiert haben.
Neben der Möglichkeit, an zahlreichen qualitativ hochwertigen Fortbildungen teilnehmen zu dürfen, kontten wir auch die Hard- und Softwareausstattung des BSZ verbessern. Immerhin haben wir in 3 Jahren InfoSCHUL 60.000,00 DM
für die Projektarbeit zur freien!! Verfügung gestellt bekommen. Was natürlich auch eine Verpflichtung gegenüber dem Förderer BMBF bedeutete.
Auch Sponsoren ließen sich für unsere ehrgeizigen Projektziele finden. So konnten wir die Firmen "IBST Torgau-Welsau", "Bürotechnik Großbothen",
Olympus, Allianz AG, Sparkasse Muldental, den Verband "Deutsch Holsteins"
und Microsoft mit dem Partnerschulprogramm gewinnen.
Abschließend möchten wir die Gelegenheit nutzen, um uns bei einigen wichtigen "Helfern" und "Projektbegleitern" bedanken.
Herauszuheben ist dabei das gute Management und die Koordination der Projektarbeit im Gesamtverbund durch Herrn Walter Janka als Gesamtprojektleiter.
Dank sagen möchten wir auch Herrn Hartmut Koch und seinem Team von Scientificconsulting, der uns in mit vielen Tipps und Tricks über manche Hürde half.
Bedanken möchte sich das Team des BSZ Wurzen auch bei allen Mitstreitern, die wir während der 3 Jahre InfoSCHUL kennen lernen durften. Auch den vielen hier nichtgenannten Helfern und dem Sachaufwandsträger sei hiermit gedankt.
Vier Wünsche zum Schluss:
Wir wünschen uns, dass sich die InfoSCHUL Idee weiter in der beruflichen Ausbildung fortsetzt und das sich viele ermutigen lassen, neue Konzepte der Unterrichtsgestaltung zu verwirklichen.
Wir wünschen uns, dass sich sehr viele Partner für die InfoFARM engagieren, um ihr eine noch höhere fachliche und pädagogische Akzeptanz zu verschaffen. Schließlich ist sie ein Kind unserer
ehrgeizigen Projektarbeit und bekanntlich werden Kinder nie erwachsen. Also brauchen sie ständig liebvolle Fürsorge und Pflege.
Wir wünschen uns das wir all unsere Ideen und Ziele bei bester Gesundheit und in Frieden verwirklichen können.
In diesem Sinne wünschen wir allen viel Erfolg und pädagogisches Geschick beim Vermehren der gewonnenen Einsichten.
Ansprechpartner
Andreas Müller,
Fachleiter Agrarwirtschaft am BSZ Wurzen
e-Mail: AMueller.Bahren@t-online.de
Wurzen, Oktober 2002
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