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Mit der Zusage des Vorstandes der Allianz AG
vom 12. November begann für den Fachbereich Agrarwirtschaft am BSZ Wurzen eine
neue Phase der Unterrichtstätigkeit in der Werkerausbildung und damit die
eigentliche Projektarbeit. Die feierliche Übergabe der Notebooks erfolgte am 18. Dezember 2001. Ein Pressebericht der lokalen "Leipziger Volkszeitung" gab uns die Möglichkeit, dieses Projekt auch in den Ausbildungsbetrieben und der Öffentlichkeit bekannt zu machen Wenn auch die Notebooks nicht die von uns gewünschte Ausstattung hatten (M 700 statt M 710) und nicht den neuesten Standard darstellen, so bieten sie doch die Möglichkeit, neue Unterrichtsformen zu erproben und neue Medien im Fachunterricht der Werker einzusetzen. Um unsere in der
Projektskizze formulierte Zielsetzung zu
realisieren, haben wir in mehreren Arbeitsberatungen der Projektleitung den
zeitlich komprimierten Ablauf des Projektes diskutiert und präzisiert.
1. Fertigstellung der Notebooks Unter Nutzung der technischen
Anleitung
zur Konfiguration der Notebooks des Gymnasiums Gröbenzell, konnten wir
einige dieser Anregungen umsetzen.
2. Einweisung der Fachlehrer und Auszubildenden Im Rahmen von Projektkonferenzen wurden zunächst die beteiligten Projektbetreuer und Fachlehrer in die wichtigsten Funktionen der Notebooks eingewiesen. Als positiv haben die Kollegen auch die individuelle Übungsmöglichkeit außerhalb der Schule angesehen, um möglichst schnell die Technik im Unterricht einsetzen zu können. Mit den Auszubildenden wurde die Einweisung anhand einfacher
Unterrichtsbeispiele begonnen. So wurde z.B. im
Fachrechenunterricht das Thema "Maßeinheiten der Masse" mit Hilfe einer
Excel-Tabelle und mit Anwenderprogrammen geübt.
3. Einsatz der Notebooks als Arbeitsmittel im Allgemein- und Fachunterricht Durch die zeitliche Verzögerung haben wir in den
Projektkonferenzen beschlossen, wesentliche Elemente der Projektdokumentation in
den Allgemeinunterricht (z.B. Deutsch) zu verlagern. Hier werden neben
Rechtschreibübungen vor allem die Projekttexte bearbeitet und hinsichtlich des
Ausdruckes überarbeitet. Im Fachunterricht sind die Auszubildenden z.Z. dabei, sich
Pflanzenkenntnisse anhand einer Liste beruflich wichtiger Pflanzen anzueignen.
Hierzu nutzen wir diverse Bilddokumentationen (per CD-ROM), um wichtige
Pflanzeneigenschaften und wesentliche Entwicklungsstadien herauszuarbeiten. Da die Unterrichtsarbeit meist in Teamarbeit in Form von Lerninseln durchgeführt wird, entwickelt sich neben der Medienkompetenz auch ein hohes Maß an Sozialkompetenz, was unseren Zielsetzungen des Projektes entspricht.
4. Projekttage zur Flurbegehung Zur weiteren Veranschaulichung der Datensammlung und zum
naturbezogenen Kennenlernen der einzelnen Pflanzen haben wir zwei Flurbegehungen
als Projekttage vorgesehen.
5. Dokumentation des Projektverlaufes Die ständige Dokumentation des
Projektverlaufes durch die Auszubildenden und Fachlehrer erlaubt uns, die
bisher erbrachten Projektergebnisse zu analysieren und die aktuell anstehenden
Aufgaben zu modifizieren.
6. Aufbereitung und Test der Projektergebnisse Alle mit dem Ideenwettbewerb im Zusammenhang stehenden Dokumente werden einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Auf den Internetseiten des Projektes werden wir nachvollziehbar unser Projekt dokumentieren. Die schon entstandenen bzw.entstehenden Unterrichtsmaterialien werden im Unterrichtsprozess getestet und entsprechend evaluiert. Eine bundeslandübergreifende Zusammenarbeit ist speziell mit der BbS Saalkreis, Außenstelle Merbitz in Sachsen-Anhalt geplant.
Fazit Der bisherige Projektverlauf hat gezeigt, das sich im
handlungsorientierten Unterricht völlig neue Möglichkeiten durch den Einsatz
mobiler Technik auftun. Fächerintegrierender Unterricht und praxisorientiert
Lernen sind neben dem Erlangen von Medien- Handlungs- und Sozialkompetenz die
wohl wichtigsten Zugewinnwerte des Unterrichts der neuen Generation. Ansprechpartner Andreas Müller, Gesamtprojektleiter Wurzen, März 2002 |
© Walter Janka, Gesamtprojektleiter BS Neumarkt |