Arbeitspläne/Dokumentation der InfoSCHUL 3-Projekte

InfoSCHUL 3-Projekt - Eckdaten

 

Daten: Schuljahr 1999/2000
Projekttitel: Landwirtschaftliche Grund- und Fachinformationen elektronisch zusammengestellt, strukturiert und multimedial aufbereitet
Themen: Tierbeurteilung
Euterformen und Euterfehler
Laboruntersuchungen von Wasser
Die virtuelle Zuckerfabrik
Schule: Berufliches Schulzentrum Wurzen
http://www.bsz-wurzen.de
Projektpartner: Berufsbildungszentrum Saalkreis, Außenstelle Merbitz (Sachsen-Anhalt)
Staatliche Berufsschule Neumarkt (Bayern)
Unterrichtsfächer: Agrartechnik, Agrartechnische Grundlagen, Tierproduktion, Tierhaltung, Tierhygiene, Produktionsverfahren Rind / Schwein
Lerngruppe: Auszubildende des 1. – 3. Lehrjahres im Ausbildungsberuf Land- und Tierwirt, ergänzt durch eine AG zur Herstellung der Dokumentation auf einer CD
Projektleitung: Karl-Heinz Mitschke,
Karl-Heinz.Mitschke@bsz-wurzen.de
Andreas Müller,
Andreas.Mueller@bsz-wurzen.de

     

    IuK-technischer Rahmen (für das Projekt nutzbar)

    Die Schule verfügt über zwei Computerräume. Ein Raum ist mit 16 32 MB K-5 PC 133 MHz ausgestattet. Der andere Raum ist mit 16 32-MB-PentiumII-PC 233 MHz ausgestattet. Die Stern-Vernetzung erfolgt über Hubs und das Netzwerkbetriebssystem Novell. Das Client Betriebssystem ist Windows 95. Mit dem Netzwerkverwaltungsprogramm "INIS für Windows 3.1", welches als zusätzliches pädagogisches Kommunikationsmudul genutzt wird, können alle Arbeitsplätze angesteuert werden. Damit besteht an jedem Arbeitsplatz der Zugang zum Internet/Intranet und jeder Nutzer verfügt über eine persönliche E-Mail Adresse.

    Weitere 2 Pentium II PC stehen in Vorbereitungszimmern der Lehrkräfte zu Verfügung, so dass auch von dort der Zugang zum Internet/Intranet ist.

     

    Kooperationspartner: (Projektpaten/-sponsoren) einschl. Kurzangaben zu Art und Umfang der Projektunterstützung

    Der Förderverein des Fachbereiches Agrarwirtschaft, Ernährung und Hauswirtschaft am BSZ Wurzen unterstützt das Projekt durch das Knüpfen von Kontakten zu Sponsoren und sponsert selbst einen Teil der Recherchekosten.

    Dabei ist es bereits gelungen, die Sparkasse Muldental und die Firma Olympus als Sponsoren zu gewinnen.

     

    Verbundpartner einschließlich Kurzangaben zu deren Projektbeitrag:

    Das Gesamtprojekt wird arbeitsteilig von den drei Partnerschulen durchgeführt. Dabei bearbeitet jeder Verbundpartener inhaltlich ein eigenständiges Thema.

    Als Ergebnis sollen die zusammengestellten Daten multimedial recherchiert, aufbereitet und dargestellt werden, so dass sie auch von anderen berufsbildenden Einrichtungen der Agrarwirtschaft verwendet werden können.

    Staatliche Berufsschule Neumark: Pflanzenproduktion

    Berufliches Schulzentrum Wurzen: Tierbeurteilung und Laborwesen

    BbS Saalkreis: Putenmast

    Bei der Erarbeitung der Themen findet an jeder Einrichtung ein Erfahrungsaustausch der beteiligten Auszubildenden und Fachlehrer statt. Dabei sollen die Vorgehensweise der Datenrecherche im und ausserhalb des Unterrichtes und die Zweckdienlichkeit der zusammengestellten Daten für den Landwirt bzw. Tierwirt diskutiert und ausgewertet werden. Die Möglichkeit einer Weiterführung/Übertragung des Projektes auf andere Bereiche der pflanzlichen und tierischen Produktion soll andiskutiert.

     

    Erfahrungshorizont

    Das Berufliche Schulzentrum Wurzen nimmt erstmals an einem InfoSCHUL-Projekt teil.

    Erste Projekterfahrungen konnten wir 1996 mit unserem SaN geförderten Einstiegsprojekt "Nutzung des DAINet in der Agrarwirtschaftlichen Ausbildung" und der Publikation zur Wasseruntersuchung in Oberflächengewässern sammeln.

    Mit der Recherchearbeit in kommerziellen und großen Datenbanken liegen keine Erfahrungen vor, so dass es erforderlich wird, diesbezügliche Angebote der Fortbildung zu nutzen. Beim Umgang mit BSCW-Servern wird uns die Partnerschule aus Neumarkt (Bayern) behilflich sein.

     

    Zielsetzungen/Projektidee

    Kurzbeschreibung der Projektidee:

    Ausgehend von bisher gewonnenen Erfahrungen der Integration und Anwendung elektronischer Informationsquellen und Unterrichtsmedien im agrarwirtschaftlichen Unterricht, sollen Unterrichtsmaterialien entwickelt werden, die die Nutzung multimedialer Informationsquellen als Ergänzung zu den bestehenden Lehrmedien an konkreten Beispielen aufzeigen. Auf diese Weise soll bewirkt werden, dass auch Kollegen, die aufgrund bisher fehlender fachlich und didaktisch aufbereiteter Informationsangebote die neuen Medien konkret in ihrem Unterricht einsetzen.

     

    Konkretisierung der Zielsetzungen gemäß Fördermaßnahme, bezogen auf die Arbeitsschwerpunkte:

    Integration der Nutzung elektronischer/multimedialer Informationsquellen in den Unterricht

    Die elektronischen Informationsquellen werden folgendermaßen in den Unterricht integriert:

    Die Recherchen zum Thema Zuckerherstellung unter Laborbedingungen bzw. Tierbeurteilung werden im Fach- und Datenverarbeitungsunterricht der Land- und Tierwirte durchgeführt. Die Auszubildenden beginnen mit Recherchen im Internet (z.B. Infofarm) und in agrarwirtschaftlichen Datenbanken (z.B. DAINet, ZADI u.ä.) nach Fachthemen und Stichworten.

    Motiviert durch die eigenen Recherchen werden Ideen und Vorstellungen für eigene Publikationen entwickelt. Dabei werden Unterrichtsthemen der Fachkunde und auch Allgemeinbildung (Deutsch, Wirtschaftskunde) tangiert.

     

    Entwicklung/Erprobung geeigneter Unterrichtsmaterialien

    Die Rechercheergebnisse bilden die Grundlage für eine didaktisch-methodische Dokumentation, die auf einer CD festgehalten wird. So stehen sie anderen Nutzern der agrarwirtschaftlichen Ausbildung anschließend zur Verfügung.

    Speziell der virtuellen Darstellung von Produktionsverfahren und –prozessen sowie der Möglichkeit einer virtuellen Tierbeurteilung bieten Möglichkeiten eines differenzierten und handlungsorientierten Unterrichtes.

     

    Integration der Nutzungskonzepte/Unterrichtsmaterialien in die Lehreraus- und –fortbildung

    In der Lehrerausbildung im Agrarbereich können die gewonnenen Ergebnisse genutzt werden, um den Einsatz neuer Medien unter didaktisch-methodischen Aspekten zu untersuchen.

    In der Fortbildung gibt es im Regierungsbezirk Leipzig bzw. in Sachsen kaum Angebote für Agrarbereich. Durch dieses Projekt besteht somit die Möglichkeit allen Lehrkräften an agrarwirtschaftlichen Berufsschulen eine Möglichkeit aufzuzeigen, wie man Unterrichtsthemen multimedial aufbereiten und nutzen kann.

    Auch in den Ausbildungsbetrieben können die zusammengestellten Matrialien für die Aus- und Weiterbildung genutzt werden.

    Einschätzung von Erwartungen, Chancen und Risiken

    Mit Hilfe des Projektes sollen die Auszubildenden und Lehrkräfte neue Formen eines handlungsorientierten Unterrichtes kennenlernen und erproben. Dabei soll der PC als "normales" Arbeitsmittel zur Informationsbeschaffung für den Land- und Tierwirt benutzt und als sinnvoll erachtet werden. Chancen ergeben sich somit für einen interessanteren und abwechslungsreicheren Unterricht. Die These, dass die Schüler mit einer höheren Motivation am Unterricht teilnehmen, soll dabei überprüft werden. Grundsätzlich aber erwarten wir durch den Einsatz multimedialer Lehr- und Lernmittel eine Anhebung des Ausbildungsniveaus im Agrarbereich.

    Risiken bestehen während des Projektes in der Abstimmung der einzelnen Arbeitsgruppen (1. – 3. Lehrjahr arbeiten gemeinsam an einem Projekt), da diese durch den Blockunterricht keine Möglichkeit haben, ihre Rechercheergebnisse gemeinsam zu bearbeiten. Wir versuchen durch die Erstellung eines eigenen Flyers, die unterschiedlichen Arbeitsgruppen auf das Gesamtziel des Projektes einzustimmen.

     

    Vorgehensweise

Zeitraster

Projektaufgaben

Okt. / Nov. 1999

Projektvorstellung (Präzisierung der Themen,    Bilden der Arbeitsgruppen und Festlegen der     Arbeitsaufgaben)

  • Ideenfindung zur Projektrealisierung
  • Kennenlernen von Techniken und Strategien des Recherchierens im Internet
  • Erste Recherchen im Internet, Nutzung von agrarwirtschaftlichen Datenbanken
  • Schulung zu und Nutzung von kommerziellen Datenbanken

Dez.1999 / Jan. 2000

  • Einweisung in BSCW
  • Exkursion Zuckerfabrik – Kennenlernen der Prozessabläufe
    (Dokumentation durch Video & Foto)
  • Dokumentation verschiedener Euterformen (Foto)
  • Recherchen zur Bestimmung der Wasserqualität in Oberflächengewässern

Febr. / März 2000

  • Zusammenstellung der Rechercheergebnisse der einzelnen
    Arbeitsgruppen
  • Vorschläge und Entwurf der multimedialen Präsentation
  • Vorbereitung der CD-ROM Erstellung

April / Mai 2000

  • Aktualisierung der zusammengestellten Daten
  • Erarbeitung Didaktisch-Methodischer Hinweise zum Unterrichts-einsatz
  • Herstellung der CD-ROM
  • Veröffentlichung und Aktualisierung der Projektergebnisse auf der Homepage des BSZ
  • Erprobung der multimedialen Unterrichtsthemen an den Partnerschulen

Juni 2000

  • Auswertung der Erprobung und Korrekturren
  • Zusammenstellung der Daten des Gesamtprojektes aller Verpundpartner als CD-ROM

 

    Kostenplan

    Planung/aktueller Stand vom 25.11.1999:

 

Recherchekosten   1.000,00
Anschaffungskosten für projekterforderliche CD-ROMs     500,00
Telekommunikations- und Providerkosten     500,00
spezifische Kommunikations-, Lehr- und Lernsoftware   1.500,00
Schulungskosten   7.500,00
Reisekosten   2.500,00
Spezifische Literatur   1.000,00
Projektspezifische Hard- und Software
(max. 5000 DM; in jedem Einzelfall mit PT abzustimmen)
  5.000,00
Öffentlichkeitsarbeit     500,00
Summe 20.000,00
 
 
Einsatz von Sponsoring-Mitteln:
Sparkasse Muldental (finanzielle Unterstützung) für weitere Hardware 1.358,00
Olympus (evtl. Digitalkamera im Wert von ca.) 1.300,00

Summe

2.658,00

         

 

disk Download des Arbeitsplanes

 

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© Walter Janka, Projektleiter BS Neumarkt